Dahme

Durch die Stadt fließt der gleichnamige Fluss Dahme, der in der Nähe entspringt und in Berlin-Köpenick in die Spree mündet. Im Dahmer Land stoßen der Niedere Fläming und der Niederlausitzer Grenzwall aneinander; weite Felder und zahlreiche Auen prägen die Landschaft.

Dahme wurde erstmals 1186 als Mittelpunkt eines Burgbezirkes genannt und um diese Zeit von Erzbischof Wichmann von Magdeburg erworben, der damit seine Herrschaft Jüterbog erweiterte. Etwa zwischen 1150 und 1300 wanderten in die Region südlich von Berlin Flamen ein und gründeten dort Dörfer und Städte. Noch heute werden in Dahme alte flämische Bräuche gepflegt. 1265 wurde Dahme in einer Urkunde als Stadt erwähnt. Durch den Frieden von Prag 1635 kam Dahme an Kursachsen und 1815 aufgrund des Wiener Kongresses zu Preußen, wo es der Provinz Brandenburg zugeordnet wurde.

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